Füller

Emperor Jr. in Rhodium und Black Titanium aus Mammut-Elfenbein

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Die Daten

Modell: Emperor Jr.

Material: Fossiles Mammut-Elfenbein

Oberfläche: Politur

Metalloberfläche: Rhodium

Verzierungen: Black Titanium

Feder: 18k (750) Echtgoldfeder

Strichstärke: M (Mittel)

Maße: 135 mm, 60 g

Serien Nr.: 2336

Mammut-Elfenbein

Rekonstrukton eines Wollhaarmammuts

Das Wollhaarmammut (Mammuthus primigenius), auch als Woll- oder Fellmammut bezeichnet gehörte der Familie der Elefanten an. Es war sehr gut an kaltes Klima angepasst und bevölkerte zuletzt die kalten Steppen nord Sibiriens und Nordamerikas. Aber auch in Deutschland sind einige ältere Funde zu verzeichnen.

Die letzten Mammuts in Nordosteuropa verschwanden um 8000 v. Chr. und wenig später auf dem Sibirischen Festland. Nur auf der ostsibirischen Wrangeinsel überleben sie bis etwas 2000 v. Chr.

Warum die Mammuts ausgestorben sind, ist bis heute nicht eindeutig nachgewiesen. Eine Theorie sucht die Ursache in einer raschen Klimaveränderung, eine Andere bevorzugt die intensive Bejagung durch den Menschen.

Durch das Auftauen des sibirischen Permafrost-Bodens sind immer wieder neue Funde von gut erhaltenen Stoßzähnen zu verzeichnen. Gefunden werden sie durch den penetranten Moschus- und Verwesungsgeruch. Dieser führt auch dazu, dass ein auf- bzw. angetautes Mammut innerhalb kurzer Zeit von Aasfressern vernichtet wird. Übrig bleiben dann die Knochen und die so begehrten Stoßzähne.

Die markanten Stoßzähne des Wollhaarmammuts konnten bei stattlichen Bullen eine Länge von 4,50 m und ein Gewicht von bis zu 100 kg erreichen. Sie dienten dem Tier zur Darstellung der Dominanz und als Waffe beim Bullen, sowie als vielfältiges Werkzeug bei der Nahrungsbeschaffung.

Querschnitt durch einen Mammut-Stoßzahn

Das begehrte Elfenbein der Stoßzähne wird von Kunsthandwerkern besonders geschätzt. Leider ist es sehr schwierig, ein genügend großes, Fehler- und Rissfreies Stück für einen Füller zu finden. Da auch die zur Verfügung stehenden Menge sehr begrenzt sind, werden für schöne Stücke enorme Preise verlangt und bezahlt. Oft sind die Stoßzähne durch die lange Lagerzeit und die extremen Temperatureinwirkungen in ihre „Jahresringe“ aufgespaltet und von Rissen durchzogen.

Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES)

Die Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora (Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen, kurz: CITES) ist gleichermaßen ein Abkommen und eine internationale Organisation, die zum Ziel hat, internationalen Handel mit Wildtieren und Pflanzen soweit zu kontrollieren, dass das Überleben von wildlebenden Tier- und Pflanzenarten nicht gefährdet wird. Der Konventionstext der CITES wird nach dem Ort seiner Erstunterzeichnung am 3. März 1973 in Washington D. C. auch Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA) genannt.

 

Das hier verwandte Fossile Mammutelfenbein unterliegt nicht dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen, da es sich bei Mammut nicht um ein freilebendes Wildtier, sondern um einen fossilen Fund handelt.

Das Modell - Emperor Jr.

Lassen Sie sich vom asiatischen Flair der Emperor-Serie verzaubern, welche momentan die absolute Oberklasse der am Markt erhältlichen Schreibgeräte-Bausätze darstellt. Geschaffen um auch den höchsten Ansprüchen gerecht zu werden finden Sie an diesem Schreiber ansprechende Akzente am Klipp, den Endkappen und den Zierbändern. Per Hand gegossen, poliert, dann mit farbenprächtigem 22k Gold beschichtet werden diese Akzente von exklusiven Rhodium Teilen eingefasst.

Die Politur

Die Oberflächenbehandlung hat die Aufgabe die Schönheit des edlen Materials perfekt zur Geltung zu bringen, muss es vor Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit, Schmutz oder UV-Strahlung schützen und natürlich der täglichen mechanischen Beanspruchung standhalten. Das hier verarbeitete Material weist bereits alle diese Eigenschaften auf. Daher und auch der natürlichen Haptik wegen, habe ich die Oberfläche Poliert. So erstrahlt dieser Liebensteiner in natürlichem Glanz und hält der täglichen Beanspruchung stand.

Die Feder

Die in diesem Füller verbaute Schreibfeder in der Strichstärke M (mittel) besteht aus 18k (750) Gold und wurde von der Fa. Peter Bock AG in Heidelberg hergestellt und auf das Tintenleitsystem montiert. Der aufgelötete Iridium-Schreibpunkt lässt die Feder kratzfrei über das Papier gleiten und sorgt für einen gleichmäßigen Tintenfluss. Auf Wunsch kann auch eine Feder in den Strichstärken F (fein) und B (breit) oder in Edelstahl geliefert werden.

Die Tinte

Ihr Füller wird mit Standard Tintenpatronen oder Tintenkonverter betrieben. Standard Tintenpatronen gibt es in 2 Größen und verschiedenen Farben. Achten Sie beim Kauf der Patronen nicht nur auf die Farben sondern auch auf den Hersteller, denn nicht alle Patronen haben den Standard Anschluss. Die hier gezeigten Patronen sind von der Firma Pelikan und passen in alle meine Füller, sofern nicht anders angegeben.

Im Lieferumfang Ihres Füllers ist ein Tintenkonverter enthalten. Mit diesem Konverter sind Sie in der Lage Tinten aus dem "Tintenfass" zu verwenden. Ziehen Sie die Tinte mithilfe des Kolbens in den Konverter und montieren diesen wie eine Tintenpatrone in Ihrem Füller. Tinten erhalten Sie in unterschiedlichen Farben, welche Sie auch zu Ihrer Farbe mischen können.

Die Verarbeitung

Jedes der gezeigten Schreibgeräte wird von mir in aufwändiger Handarbeit in meiner Werkstatt gefertigt. Ich betreibe keine Serienfertigung, sondern gestalte jedes Schreibgerät einzeln und individuell nach meinen Vorstellungen, bzw. nach Kundenwunsch. 

Stets bin ich auf der Suche nach Holz mit sehr ausdrucksstarker Maserung und scheue mich auch nicht, tiefliegende Wurzeln mühsam auszugraben. Frischholz lagere ich, zu Bohlen aufgeschnitten, über einen langen Zeitraum und gebe dem Holz die nötige Zeit zum Trocknen.

Kleine "Fehler" wie Risse, Fraßgänge vom Holzwurm, Astansätze, Verfärbungen oder holzzersetzende Pilze belasse ich mit Absicht, da diese den Charakter und die Natürlichkeit des Holzes unterstreichen und zu einem wirklich einzigartigen Schreibgerät führen. Diese werden jedoch zur Stabilisierung mit einem speziellen Harz verfüllt und sind an der Oberfläche nicht zu erfühlen.

In meiner Freizeit suche ich ständig nach Materialien mit schönen und ansprechenden Farben und Strukturen. Viel Spaß bereitet mir auch das Experimentieren mit den unterschiedlichsten Materialien. So gieße ich schon mal Kaffeebohnen oder Pfefferkörner in Kunstharz ein, versuche alte Briefmarken unter dem Oberflächenlack zu platzieren, bemühe mich weiche Materialien wie den Strunk eines Maiskolbens zu stabilisieren oder echten Stein zu einem edlen Schreiber zu formen.

Vieles davon muss ich wieder verwerfen, da es den optischen oder mechanischen Ansprüchen nicht genügt. Ab und an entsteht aber doch wieder ein "neues Material" aus dem ich Schreibgeräte fertigen kann und das auch dem harten Leben eines Kulis oder Füllers gewachsen ist.

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Gerhard Liebensteiner

SchreibGeräteDesign


Zwingenberger Weg 7
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