Neues aus meiner Werkstatt

28.07.2012 - Füller/Rollerball aus fossilem Mammutelfenbein

Vor einigen Tagen hatte ich ziemliches Glück. Ich konnte ein Stück fossiles Mammut-Elfenbein, welches groß genug für einen Füller ist und keine Risse aufweist, erwerben. Es ist nicht einfach, ein so schönes, fehlerfreies Stück zu finden.

 

In meiner Werkstatt habe ich es in den letzten Tagen zu einem Füller verarbeitet. Natürlich bin ich sehr vorsichtig an die Umsetzung herangegangen, denn ein kleiner Fehler und schon ist das seltene und natürlich sehr teure Stück nicht mehr zu gebrauchen.

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Mammut-Elfenbein

Rekonstrukton eines Wollhaarmammuts

Das Wollhaarmammut (Mammuthus primigenius), auch als Woll- oder Fellmammut bezeichnet gehörte der Familie der Elefanten an. Es wahr sehr gut an kaltes Klima angepasst und bevölkerte zuletzt die kalten Steppen nord Sibiriens und Nordamerikas. Aber auch in Deutschland sind einige ältere Funde zu verzeichnen.

Die letzten Mammuts in Nordosteuropa verschwanden um 8000 v. Chr. und wenig später auf dem Sibirischen Festland. Nur auf der ostsibirischen Wrangeinsel überleben sie bis etwas 2000 v. Chr.

Warum die Mammuts ausgestorben sind, ist bis heute nicht eindeutig nachgewiesen. Eine Theorie sucht die Ursache in einer raschen Klimaveränderung, eine Andere bevorzugt die intensive Bejagung durch den Menschen.

Durch das Auftauen des sibirischen Permafrost-Bodens sind immer wieder neue Funde von gut erhaltenen Stoßzähnen zu verzeichnen. Gefunden werden sie durch den penetranten Moschus- und Verwesungsgeruch. Dieser führt auch dazu, dass ein auf- bzw. angetautes Mammut innerhalb kurzer Zeit von Aasfressern vernichtet wird. Übrig bleiben dann die Knochen und die so begehrten Stoßzähne.

Die markanten Stoßzähne des Wollhaarmammuts konnten bei stattlichen Bullen eine Länge von 4,50 m und ein Gewicht von bis zu 100 kg erreichen. Sie dienten dem Tier zur Darstellung der Dominanz und als Waffe beim Bullen, sowie als vielfältiges Werkzeug bei der Nahrungsbeschaffung.

Querschnitt durch einen Mammut-Stoßzahn

Das begehrte Elfenbein der Stoßzähne wird von Kunsthandwerkern besonders geschätzt. Leider ist es sehr schwierig, ein genügend großes, Fehler- und Rissfreies Stück für einen Füller zu finden. Da auch die zur Verfügung stehenden Menge sehr begrenzt sind, werden für schöne Stücke enorme Preise verlangt und bezahlt. Oft sind die Stoßzähne durch die lange Lagerzeit und die extremen Temperatureinwirkungen in ihre „Jahresringe“ aufgespaltet und von Rissen durchzogen.

Das Elfenbein eines Mammutstoßzahns ziert nun diesenLiebensteiner. Es ist ein ganz besonderes Schreibgerät und bedarf der fürsorglichen Behandlung. Durch sein Alter und den unterschiedlichen Temperatureinflüssen kann es auf zu starke Einwirkung von Außen reagieren. Daher sehen wir diesenLiebensteinerals repräsentatives Schreibgerät für Ihr Büro, wo er keinen größeren Temperatur- oder Luftfeuchtigkeitsschwankungen ausgesetzt ist.

 


Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES)

Die Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora (Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen, kurz: CITES) ist gleichermaßen ein Abkommen und eine internationale Organisation, die zum Ziel hat, internationalen Handel mit Wildtieren und Pflanzen soweit zu kontrollieren, dass das Überleben von wildlebenden Tier- und Pflanzenarten nicht gefährdet wird. Der Konventionstext der CITES wird nach dem Ort seiner Erstunterzeichnung am 3. März 1973 in Washington D. C. auch Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA) genannt.

 

Das hier verwandte Fossile Mammutelfenbein unterliegt nicht dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen, da es sich bei Mammut nicht um ein freilebendes Wildtier, sondern um einen fossilen Fund handelt.

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